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ICPIC 2019: Im Kampf gegen Krankenhausinfektionen

ICPIC 2019: Im Kampf gegen Krankenhausinfektionen

 

Malsfeld/Genf – Nosokomiale Infektion – per Definition eine Infektion, die sich ein Patient im Zuge einer Behandlung oder während eines Aufenthaltes in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zuzieht. Damit beschreibt der Begriff eine der schlimmsten Befürchtungen von Patienten: kränker die Einrichtung zu verlassen, als man sie betreten hat. Experten schätzen die Zahl derer, die sich in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen mit einer Infektion anstecken für Deutschland auf ca. 500.000 pro Jahr. Bei etwa 3,5% der Betroffenen verläuft die Infektion tödlich.

 

Den Ursachen dieser fatalen Entwicklung geht alle zwei Jahre die International Conference of Prevention and Infection Control, kurz ICPIC, auf den Grund. Zur diesjährigen Konferenz vom 10. bis 13. September luden die Genfer Veranstalter erstmals neben dem Fachpublikum auch Patienten ein. Dies zeigt einmal mehr, dass es im Infektionsschutz nicht um akademische Lösungen geht, sondern der Patient im Mittelpunkt steht.

 

Für die Medizin und Pharmaindustrie ist dies kein neuer Trend. Dank Digitalisierung ist es einfacher denn je, den direkten Kontakt zu Patienten herzustellen und über soziale Netzwerke Stimmen und Entwicklungen einzufangen. Die Dr. Schumacher GmbH arbeitet bei Forschung und Entwicklung neuer Produkte sehr nah sowohl am Patienten als auch am Anwender. Besonders im patientennahen Umfeld lauern erhöhte Risiken. Für diesen besonderen Bereich hat die Dr. Schumacher GmbH individuelle Lösungen entwickelt, die bereits bei geringen Einwirkzeiten eine hohe Wirksamkeit erzielen. Damit wird Anwendern und Patienten sowohl in Routine- als auch in Ausnahmesituationen eine höchstmögliche Sicherheit gegeben. Neben Händedesinfektionsmitteln, die Ärzte und Pfleger routinemäßig vor und nach der Behandlung nutzen, stehen vor allem Flächendesinfektionsmittel für das Krankenbett und dessen direkte Umgebung im Fokus.

 

Neben dem Schutz und der Sicherheit von Anwendern und Patienten gilt ein besonderes Augenmerk der Anwenderfreundlichkeit und Verträglichkeit von Desinfektionsmitteln. Medizinisches Personal, welches sich täglich bis zu 50-mal die Hände desinfiziert, klagt nicht selten über trockene Haut, hervorgerufen durch Händedesinfektionsmittel oder den direkten Kontakt mit Flächendesinfektionsmitteln bei der Reinigung. Der Dr. Schumacher GmbH war es daher ein Anliegen, der Frage nachzugehen, welche Maßnahmen im patientennahen Umfeld wirklich notwendig sind, und lud im Rahmen der ICPIC ein zum Symposium “Sporicidal and virucidal efficacy in the near patient area. What is really necessary?” („Sporizide und viruzide Wirksamkeit im patientennahen Bereich. Was ist wirklich notwendig?“). Unter der Moderation Dr. med. Johannes Tatzel, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin am Institut für Krankenhaushygiene der Kliniken Heidenheim, referierten Dr. med. univ. Sebastian Werner, Geschäftsführender Gesellschafter der HygCen Germany GmbH, und PD Dr. Med. Maren Eggers, Labor Enders MVZ GbR in Stuttgart, zur Forcierung von rechtlichen Normen, die die Patientensicherheit erhöhen und Anwendern mehr Sicherheit in Routine- und Ausnahmesituation geben.

 

„Es ist die richtige Entwicklung, dass auf der diesjährigen ICPIC auch die Patienten selbst vor Ort sind und wir in den direkten Austausch treten können. Nur im Dialog mit Anwendern und Patienten ist es uns als Unternehmen möglich, Produkte mit Praxisrelevanz zu entwickeln“, so Jens Schumacher, der ebenfalls vor Ort war.